FAQ - Häufig gestellte Fragen

Zahlungsverkehr

Was ist der Unterschied zwischen Dauerauftrag und Lastschrifteinzugsverfahren?

Der Dauerauftrag wird vom Zahlungspflichtigen bei seinem Kreditinstitut eingerichtet. Bei jeder Konditionsänderung, wie z. B. die Vorauszahlungsanpassung nach einer Betriebskostenabrechnung, muss dieser Dauerauftrag vom Zahlungspflichtigen korrigiert werden.

Beim Lastschrifteinzugsverfahren wird der Zahlbetrag durch uns nach entsprechender Ermächtigung vom Konto des Zahlungspflichtigen eingezogen. Jede Änderung des Zahlbetrages wird automatisch berücksichtigt. Dafür ist jedoch mit Einführung des sogenannten SEPA-Verfahrens inzwischen ein SEPA-Mandat erforderlich.

Zahlungsverkehr

Was ist ein SEPA-Mandat?

Das SEPA-Mandat ersetzt die alte Lastschrifteinzugsermächtigung. Dabei steht die Abkürzung SEPA für Single Euro Payment Area. Dies wurde aufgrund einer entsprechenden Verordnung des Europäischen Parlamentes eingeführt. Ziel ist die Vereinheitlichung und Vereinfachung des europäischen Zahlungsverkehrs.

Mitgliedschaft

Worin liegen die Vorteile der Genossenschaft?

Auf unserer Homepage finden Sie unter http://www.wgs-dresden.de/vorteile/uebersicht.html Informationen über die Vorteile einer Mitgliedschaft in unserer Wohnungsgenossenschaft.

Darüber hinaus haben Sie bei Abschluss eines Dauernutzungsvertrages ein lebenslanges Wohnrecht. Kündigungen wegen Eigenbedarfs des Vermieters sind damit ausgeschlossen. Eine Wohnungsgenossenschaft achtet im Rahmen der Grenzen des Mietrechts auf wirtschaftlich angemessene Nutzungsgebühren ohne Preisverzerrungen.

In einer Genossenschaft gilt der Grundsatz der Gleichbehandlung. Gemeinsame Interessen werden durch die von den Mitgliedern gewählten Vertreter wahrgenommen.

Mitgliedschaft

Worin liegt der Unterschied zwischen Kaution und Geschäftsanteilen?

Eine Kaution ist eine Sicherheitsleistung, auf die der Vermieter zurückgreifen kann, wenn der Mieter Miet- oder Schadensersatzpflichten nicht erfüllt. Geschäftsanteile sind „Miteigentumsanteile“ des Mitgliedes an der Genossenschaft. Wenn in der Satzung und im Nutzungsvertrag eine entsprechende Regelung vorhanden ist, kann auch ein Teil der Geschäftsanteile als Sicherheitsleistung dienen.

Mitgliedschaft

Bekommt man die Geschäftsanteile nach dem Auszug zurück?

Ja, wobei im Gegensatz zur Kaution Geschäftsanteile gesondert gekündigt werden müssen. Die Kündigungsfrist richtet sich dabei nach den Regelungen in der Satzung. Eine Kaution wird nach Wohnungskündigung ohne gesonderte Kündigung zurückgezahlt. Für die Rückzahlung der Geschäftsanteile gibt es diesen Automatismus nicht. 

Zusätzlich zu den Geschäftsanteilen wird eine Beitrittsgebühr in Höhe von 50,00 € erhoben. Sie wird bei Austritt aus der Genossenschaft jedoch nicht zurückerstattet. 

Mitgliedschaft

Wann werden die Geschäftsanteile wieder ausgezahlt?

Die Kündigung der Mitgliedschaft unterliegt den Regelungen der Satzung unserer Wohnungsgenossenschaft. Die Auszahlung des entrichteten Geschäftsguthabens erfolgt binnen sechs Monaten nach Ende des Geschäftsjahres, zu dem das Mitglied aus der Genossenschaft ausgeschieden ist.

Mitgliedschaft

Werden die Geschäftsanteile verzinst?

Eine Verzinsung des Geschäftsguthabens ist gemäß unserer Satzung nicht vorgesehen. Ein Jahresüberschuss kann als Ergebnisrücklage z. B. für Investitionen eingesetzt oder auch als Gewinnanteil an die Mitglieder ausgeschüttet werden. Über die Verwendung entscheiden die Vertreter in der jährlich einberufenen ordentlichen Versammlung.

Mitgliedschaft

Was tun im Erbfall?

Beim Todesfall eines Mitgliedes ist die Regelung der Mitgliedschaft erforderlich. Der Erbe hat die Möglichkeit, gemäß den Festlegungen in unserer Satzung die Mitgliedschaft fortzusetzen oder zu beenden. Dafür muss der Anspruch auf das Geschäftsguthaben nachgewiesen werden. Wenn im Erbfall ein Testament oder eine Generalvollmacht (mit Vermögenssorge und über den Tod hinaus gültig) nicht vorhanden sind, kann ein Erbnachweis nur durch Vorlage eines Erbscheins erfolgen. Diesen erhält man auf Antrag vom Nachlassgericht. Für die Ausfertigung wird eine Gebühr erhoben, die sich nach dem Gesamtvermögen orientiert. Wir empfehlen daher, bereits frühzeitig vorzusorgen und den Angehörigen Kosten und Wege zu ersparen.