FAQ - Häufig gestellte Fragen

Rund um's Wohnen

Warum belasten Sperrmüllberäumungen meine Nebenkosten?

Gemeinschaftsräume wie der Trockenboden und der Fahrradkeller sollten entsprechend ihrer Bestimmung genutzt werden. Dennoch finden wir immer wieder herrenlose Gegenstände auf diesen Flächen. Als Genossenschaft verwenden wir viel Zeit für die Ermittlung der Verursacher. Nur selten finden unsere Hauswarte bei ihren Kontrollen der Gemeinschaftsräume Hinweise zu den Eigentümern. Meist wurden diese Gegenstände anonym zurückgelassen.

Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit macht in der Folge eine regelmäßige Entsorgung des Sperrmülls durch uns erforderlich. Gemäß einer Entscheidung des Bundesgerichtshofes dürfen Kosten, welche für die Beräumung von Sperrmüll entstehen, im Rahmen der Betriebskosten als Kosten für die Müllabfuhr auf alle Bewohner eines Hauseinganges umgelegt werden. Dabei ist es unerheblich, wer der Verursacher der Ablagerungen ist.

Um diese Kosten zu vermeiden und die Ordnung in unseren Häusern zu sichern, bitten wir Sie, nicht mehr benötigte Gegenstände in den Gemeinschaftsräumen nur kurzzeitig und mit deutlichem Eigentumshinweis abzustellen.

Rund um's Wohnen

Darf ich auf dem Dachboden Gegenstände abstellen?

Pro Wohnung bitten wir die Aufstellung von verschlossenen Schränken, Kisten oder Truhen bis zu einer maximalen Gesamtlänge von 2 m weitestgehend einzuhalten. Zusätzlich können noch intakte Stühle und ein Tisch abgestellt werden. Die Gegenstände können den entsprechenden Wohnungen nur dann zugeordnet werden, wenn der Name des Eigentümers deutlich sichtbar und dauerhaft auf diesen Dingen bzw. der eindeutig gekennzeichneten Abstellfläche vermerkt ist. Weitere Gegenstände, die sich zur späteren Wiederverwendung bzw. Entsorgung über einen begrenzten Zeitraum zusätzlich auf dem Dachboden befinden, bitten wir ebenfalls mit Namen und einem Hinweis über den voraussichtlichen Beräumungsmonat zu versehen. Halten Sie bitte den Bereich der Dachschrägen frei! 

BreitbandkabelRund um's Wohnen

Bedarf das Anbringen einer Parabolantenne der Genehmigung?

Ja. Die Installation einer Parabolantenne stellt eine genehmigungsbedürftige Änderung des baulichen Zustandes dar. In unseren Wohngebieten erfolgt die Versorgung der Haushalte sowohl mit ortsüblichen Programmen als auch mit Satellitenprogrammen per Breitbandkabel. Deshalb ist eine zusätzliche Empfangsanlage nicht notwendig. Nur in Ausnahmefällen wird nach genauer Prüfung eine Genehmigung erteilt.

Rund um's Wohnen

Für welche Tiere benötige ich eine Genehmigung der Genossenschaft?

Ohne Zustimmung dürfen gemäß Rechtsprechung Kleintiere (z. B. Hamster, Meerschweine, Rennmäuse, Zierfische) in den Wohnräumen gehalten werden, soweit sich die Anzahl der Tiere in den üblichen Grenzen hält und soweit nach der Art der Tiere und ihrer Unterbringung Belästigungen von Hausbewohnern sowie Beeinträchtigungen der Wohnung nicht zu erwarten sind. Kleintiere sind solche, die in geschlossenen Behältnissen gehalten werden (Urteil des Bundesgerichtshofes vom 14.11.2007). 

Schlangen und Reptilien, die im Terrarium normaler Größe gehalten werden, sind erlaubt. Giftschlangen, Giftspinnen, etc. von denen bei objektiver Betrachtungsweise eine erhöhte Gefährdung Dritter ausgeht, sind grundsätzlich verboten. 

Hunde und Katzen sind keine Kleintiere und bedürfen der Zustimmung des Vermieters. 

Des Weiteren vertritt der Bundesgerichtshof die Ansicht, dass „stets einzelfallbezogen auf Grund einer Interessensabwägung zu entscheiden ist. Zu berücksichtigen sind insbesondere 

  • Art, Größe, Verhalten und Anzahl der Tiere, 
  • Art, Größe, Zustand und Lage der Wohnung sowie des Hauses, in dem sich die Wohnung befindet, 
  • Anzahl, persönliche Verhältnisse, namentlich Alter und berechtigte Interessen der Mitbewohner und der Nachbarn, 
  • Anzahl und Art anderer Tiere im Haus, 
  • bisherige Handhabung durch den Vermieter sowie 
  • besondere Bedürfnisse des Mieters.“

Entsprechend dieser Kriterien erfolgt die Prüfung von Anträgen unserer Wohnungsnutzer zur Hunde- bzw. Katzenhaltung. Eine erteilte Zustimmung kann widerrufen werden, wenn durch das Tier Gefährdungen bzw. Belästigungen anderer Hausbewohner auftreten oder Verunreinigungen der gemeinschaftlichen Räume insbesondere des Treppenhauses sowie der Außenanlagen ersichtlich sind.

Rund um's Wohnen

Baumerhaltung oder Baumfällung?

Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht lässt die Genossenschaft jährlich eine Sichtung des gesamten Baumbestandes in den einzelnen Wohnobjekten durch gärtnerische Fachbetriebe durchführen. Dadurch erhalten wir genaue Informationen zum Zustand der Bäume und können im Anschluss erforderliche Schnittmaßnahmen oder Baumfällungen planen. Wir sind grundsätzlich bestrebt, gesunde Bäume zu erhalten. 

Entsprechend der geänderten Gehölzschutzsatzung der Landeshauptstadt Dresden vom 19.10.2010 werden nach der Baumsichtung ggf. Anträge beim Umweltamt eingereicht, um eine Genehmigung für Schnitt- oder Fällungsmaßnahmen bei den betroffenen Bäumen zu bekommen.

Vermietung

Welche Nebenkosten sind in der Miete enthalten? Mit welchen Kosten muss ich extra rechnen?

Neben der Miete können beispielsweise folgende Zusatzkosten anfallen:

• Strom

• Breitbandkabelanschluss (nur wenn nicht in Betriebskosten enthalten)

• Zusatzverträge zum Breitbandkabelanschluss

• Telefon, Internet

• Hausratversicherung

Hierfür können Sie bei entsprechenden Anbietern einen separaten Vertrag abschließen.

Nachfolgend ein Überblick über die wesentlichen Bestandteile der Betriebskosten, welche als monatliche Vorauszahlung mit der Nutzungsgebühr gezahlt und jährlich abgerechnet werden:

• Heizung, Warm- und Kaltwasser, Entwässerung

• Müllabfuhr

• Straßenreinigung

• Gartenpflege und Winterdienst

• Hauswart

• Gebäudeversicherungen und Grundsteuer

• Hauslicht und Außenbeleuchtung

• verschiedene Wartungs-, Revisions- und Reinigungsarbeiten an technischen Anlagen und Betriebseinrichtungen (z. B. Dachrinnen, Schächte, Schornsteine, Brandmeldeanlagen, Elektroanlagen)

• Kosten der Trinkwasseruntersuchung

• Aufzug (wenn vorhanden)

• Hausinnenreinigung (wenn vereinbart)

• Breitbandkabelanschluss (nur Grundpaket und nicht in allen Wohnanlagen)

Vermietung

Gibt es eine Mindestmietdauer?

In der Regel werden unbefristete Dauernutzungsverträge mit der gesetzlichen Kündigungsfrist von drei Monaten abgeschlossen. In Ausnahmefällen können allerdings Kündigungen für eine bestimmte Frist ausgeschlossen werden. Dies wird individuell im Vertrag geregelt.

Vermietung

Was muss ich bei einer Änderung der Vertragspartner beachten?

Jede Vertragsänderung der Vertragspartner ist schriftlich anzuzeigen. Folgende Unterlagen sind bei Änderungen vorzulegen:

Einzug eines neuen Vertragspartners:

Alle Vertragspartner:

  • Ausfüllen und Unterzeichnen des Nachtrages zum Vertrag

Neuer Vertragspartner:

  • Vorlage von Selbstauskunft, Mietauskunft, Schufa-Erklärung, ggf. Bürgschaftserklärung 

Auszug eines Vertragspartners:

Alle Vertragspartner:

  • Ausfüllen und Unterzeichnen des Nachtrages zum Vertrag
Rund um's Wohnen

Was sind bauliche Veränderungen in meiner Wohnung und was muss ich hierbei beachten?

Wer Um-, An- und Einbauten sowie Installationen oder andere Veränderungen der Wohnung und/oder Nebenräume vornehmen will, benötigt vorher die schriftliche Zustimmung der Genossenschaft. Wir erteilen die Zustimmung, wenn keine berechtigten Interessen der Genossenschaft entgegenstehen und Beeinträchtigungen der Hausbewohner und Nachbarn sowie der überlassenen Räume und des Grundstücks nicht zu erwarten sind. 

Um-, An-, und Einbauten sind beispielsweise:

• die Badmodernisierung bzw. der -umbau

• das Fliesen

• das Anbringen von Rollläden

• die Erneuerung der Wohnungseingangstür und der Innentüren